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Business

Traumatisierung am Arbeitsplatz

Das Essener Unternehmen Harmuth Entsorgung investiert in das Präventions- und Gesundheitsangebot für seine Mitarbeiter und bietet ihnen professionelle Hilfe.

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Das Tele­fon klin­gelt, der Poli­er ein­er Großbaustelle bestellt ei­nen Con­tain­er, der Auf­trag wird ent­ge­gengenom­men, disponiert und aus­ge­führt. So sie­ht das All­t­ags­geschäft des Es­sen­er Fam­i­lie­nun­terneh­mens Har­muth Ent­sor­gung aus, das neben der Ab­fall­er­fas­sung, -ver­w­er­tung und -ent­sor­gung u.a. auch Ab­bruchar­beit­en an­bi­etet. In mehr als 50 Jahren Fir­mengeschichte wird dies zur Rou­tine, doch auch in einem hoch­mod­er­nen Ent­sor­gungs­fach­be­trieb kann es un­ter Ein­hal­tung aller Vorschriften ein­mal zu Zwischen­fällen kom­men, die ein Trau­ma aus­lösen kön­nen.

Har­muth set­zt auf Präven­tion


Rund 170 qual­i­fizierte Mi­tar­beit­er sor­gen bei Har­muth Ent­sor­gung täglich für den rei­bungs­losen Ablauf auf der Straße und dem Be­triebs­gelände. Allerd­ings küm­mern sich die Mi­tar­beit­er längst nicht mehr nur um die Ab­fall­er­fas­sung sowie die an­sch­ließende Ver­w­er­tung und Ent­sor­gung. Das Team hat sich eben­falls als Part­n­er für die Baustoff-, Bo­den- und Holza­uf­bere­i­tung sowie für Ab­bruch-, Erd- und Tief­bauar­beit­en etabliert. „Das The­ma Ar­beits­sicher­heit wird bei uns großgeschrieben“, be­tont Brit­ta Har­muth, Geschäfts­führerin und Tochter des Fir­men­grün­ders Ste­fan Har­muth. „Durch regelmäßige in­terne Schu­lun­gen wird Wis­sen weit­ergegeben und gewähr­leis­tet, dass jed­er im Not­fall ko­r­rekt han­deln kann.“ Doch trotz Ein­hal­tung aller Sicher­heits­maß­nah­men kann es ger­ade in der Bau- und Ent­sor­gungs­branche zu un­er­warteten Zwischen­fällen kom­men, die mi­tun­ter nicht vermei­d­bar sind. So wurde ein ehe­ma­liger Har­muth-Mi­tar­beit­er un­ver­schuldet in ei­nen Un­fall mit Todes­folge in­volviert, der ein Trau­ma nach sich zog. „Ein Trau­ma ist ein be­las­ten­des und be­droh­lich­es Ereig­nis, das nicht mit den vorhan­de­nen Be­wäl­ti­gungs­mech­anis­men ve­rar­beit­et wer­den kan­n“, erk­lärt Christi­na Stein­beck, Heil­prak­tik­erin mit ei­gen­er Praxis in Mül­heim an der Ruhr. Stein­beck be­han­delt bere­its seit mehr­eren Jahren er­fol­greich Trau­ma-Pa­tien­ten und bi­etet ein um­fan­greich­es Ther­a­pieange­bot. Es soll ein Zeichen ge­set­zt wer­den: Die Fir­ma Har­muth plant, zukünftig Christi­na Stein­becks Di­en­ste bei Be­darf in An­spruch zu neh­men.

Um­fassende be­trie­bliche Vor­sorge


„Es gibt ver­schie­dene Möglichkeit­en des Um­gangs und der Bear­bei­tung eines Trau­mas. In­tern durch Schu­lun­gen, In­fo­ma­te­rial oder die Aus­bil­dung eines Mi­tar­beit­ers zum Er­st­be­treuer sowie ex­tern durch Ther­a­peuten, Ärzte und Seel­sorg­er“, sagt Christi­na Stein­beck. „Ein Trau­ma kann man nicht pauschal­isieren, jed­er Men­sch empfin­d­et an­ders, aber es kann eben­so je­den tr­ef­fen. Ein trau­ma­tisiert­er Men­sch vermei­det bes­timmte Orte, Per­so­n­en oder Si­t­u­a­tio­nen und kann un­ter Alb­träu­men bzw. Flash­backs lei­den. Es fällt ihm sch­w­er, wied­er in den geregel­ten Ar­beit­sall­t­ag zurück­zufin­d­en“, weiß die Heil­prak­tik­erin. Die Fir­ma Har­muth hatte da­mals umge­hend reagiert und ging im Bereich Vor­sorge in die Of­fen­sive. Über die vorgeschriebe­nen Maß­nah­men hi­naus wird das Präven­tions- und Ge­sund­heit­sange­bot des Un­terneh­mens kont­inuier­lich er­weit­ert. Sollte ein Mi­tar­beit­er der Fir­ma Har­muth, z.B. im Zusam­men­hang mit einem Ar­beit­sun­fall, ein trau­ma­tisch­es Ereig­nis er­lebt haben, ste­ht Christi­na Stein­beck mit ihren Ther­a­pie-Ange­boten zur Ver­fü­gung. Als Fam­i­lie­nun­terneh­men bi­etet Har­muth sei­nen Mi­tar­beit­ern zu­dem eine Rei­he an Fit­ness-Ange­boten. Die Ver­wal­tungs­mi­tar­beit­er haben z.B. die Möglichkeit, an kosten­losen Rück­en­gym­nas­tik-Kursen ein­er aus­ge­bilde­ten Per­so­n­al-Trainerin teilzuneh­men.
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Ausgabe 04/2017



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