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Neue Perspektiven eröffnen

jalasca bietet präzise 3D-Laserscans sowie fotogrammetrische Vermessungen an und liefert neben fotorealistischen Modellen auch hochauflösende Luftbildaufnahmen von Immobilien oder großflächigen Außenanlagen.

Bild oben: jalasca beitet seinen Kunden mit berührungsfreien Vermessungen neue Möglichkeiten
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„Wir erzeu­gen ein virtuelles Ab­bild der realen Welt“, sagt Klaus Jaeger und beschreibt damit die hochkom­plexe Auf­gabe der jalas­ca GmbH. Das Mo­ers­er Start-up-Un­terneh­men ist spezial­isiert auf Hochgesch­windigkeits-Laser­s­can­n­ing sowie auf UAV-Fo­to­gram­me­trie. Mit die­sen berührungs­freien Vermes­sun­gen und den da­rauf basieren­den Ausw­er­tun­gen eröffnet das Team sei­nen Kun­den neue, beein­druck­ende Per­spek­tiv­en. Er­ste Er­fahrun­gen mit der in­no­va­tiv­en Tech­nik machte Geschäfts­führ­er Klaus Jaeger bere­its einige Jahre vor der Ge­burtss­tunde der jalas­ca GmbH: Das eben­falls von ihm ge­grün­dete Pla­nungs­büro Nied­er­rheinische Gas-Tech­nik (Nie­GaTec), das u.a. die Er­stel­lung von Begu­tach­tun­gen, Be­w­er­tun­gen, Ge­fähr­dungs­beurteilun­gen und Ex­plo­sionsschutzempfeh­lun­gen sowie Leis­tun­gen der An­la­gen­pla­nung für die En­ergiewirtschaft an­bi­etet, set­zte den Laser­s­can­n­er er­st­mals 2010 ein. „Wir haben dann aber sch­nell fest­gestellt, dass auch an­dere Branchen großes In­teresse an die­sem Ver­fahren haben und von der Präzi­sion pro­f­i­tieren wollen.“

Kirchen­s­can als Ini­tialzün­dung

jalasca beitet seinen Kunden mit berührungsfreien Vermessungen neue Möglichkeiten
jalas­ca beit­et sei­nen Kun­den mit berührungs­freien Vermes­sun­gen neue Möglichkeit­en

Ein Sch­lüs­sel­mo­ment stellte für ihn das dreidi­men­sio­nale Scan­n­ing der Mo­ers­er Stadtkirche im Jahr 2012 dar: Bei Sanierungsar­beit­en wur­den da­mals jahrhun­dertealte Gewölbe-Grabkam­mern ge­fun­den, die archäol­o­gische Un­ter­suchun­gen er­forder­lich macht­en und zu einem Baus­topp führten. Nie­GaTec schenkte der Kirche sch­ließlich ei­nen Laser­s­can, der eine sch­nelle und präzise Doku­men­ta­tion der baulichen Zustände er­möglichte. „Auf diese Weise kann man den Ist-Zu­s­tand eines Ge­bäudes oder ein­er An­lage er­mit­teln und auch jede kleine Ab­weichung vom Bau­plan sicht­bar machen. Dem Las­er ent­ge­ht dabei nichts.“ In­n­er­halb weniger Minuten er­fasst das Gerät Mil­liar­den von Scan­punk­ten, die zusam­men eine Punkt­wolke bil­den und das jew­eilige Ob­jekt dig­i­tal ab­bil­den. Da­raus lässt sich dann am Com­put­er ein dreidi­men­sio­nales, fo­to­re­al­is­tisch­es Mod­ell er­stellen. „Die Stadtkirche war für uns die Ini­tialzün­dung“, ver­rät Klaus Jaeger. „For­t­an set­zten wir den Laser­s­can­n­er auch in an­deren Bereichen ein.“ 2015 fol­gte die Grün­dung der jalas­ca GmbH, um zu verdeut­lichen, dass nicht mehr aussch­ließlich die En­ergiewirtschaft im Fokus ste­ht, son­dern Ob­jekte und An­la­gen aller Art ges­can­nt wer­den kön­nen. Zur Ver­fü­gung ste­hen heute Scan­n­er der Laser­schutzk­lassen 1 bis 3R. Auf­grund der her­vor­ra­gen­den tech­nischen Auss­tat­tung kann das Team an je­dem Ort Laser­s­cans problem­los durch­führen – auch in öf­fentlichen oder sch­w­er zugänglichen Bereichen. „Während es beim Vermessen mit Zoll­s­tock im Ermessen des Men­schen liegt, welche De­tails von Be­deu­tung sind und in der Hand­sk­izze verzeich­net wer­den, er­fasst der Laser­s­can­n­er präzise jede Kleinigkeit, ohne Pri­or­itäten zu setzen. Von Dach­schrä­gen über Erk­er bis hin zu in der Decke einge­baut­en Spots nimmt das Gerät auch in Räu­men mit kom­plex­er In­fras­truk­tur alles auf“, erk­lärt Jaeger. So gel­ingt es, ein ob­jek­tives Auf­maß zu er­stellen, das nicht von der Sichtweise eines Men­schen bee­in­flusst wird. Dabei tastet der Laser­s­can­n­er Ob­jekte mit ein­er max­i­malen Fre­quenz von bis zu ein­er Mil­lion Scan­punk­ten pro Sekunde ab.

In­tel­li­gente Flu­grobot­er

Geschäftsführer Klaus Jaeger
Geschäfts­führ­er Klaus Jaeger


„Es zeigte sich je­doch früh, dass wir bes­timmte Bereiche wie das Dach eines Ge­bäudes nicht er­fassen kön­nen. Da­her haben wir uns bei der Un­terneh­mens­grün­dung entschlossen, auch ei­nen in­tel­li­gen­ten Flu­grobot­er einzusetzen, mit dem fo­to­gram­metrische Vermes­sun­gen von Flächen, Haufw­erken, Ge­bäu­den oder tech­nischen An­la­gen aus der Luft durchge­führt wer­den kön­nen.“ Bei die­sem Un­manned Ae­rial Ve­hi­cle (UAV) han­delt es sich um ei­nen Ok­tokopter, der mit in­no­va­tiv­er Sen­sortech­nik aus­ges­tat­tet ist: Mit ein­er 36-Me­gapix­el-Kam­era ist das unbe­man­nte Luft­fahrzeug auch in der Lage, sehr große Flächen aus ein­er Höhe von bis zu 100 Me­tern aufzuneh­men. Dabei ent­ste­hen hochau­flösende Fo­tos mit ein­er vor dem Start definierten Über­lap­pung. So kann später jedes einzelne Pix­el ge­nau bes­timmt und auf Wun­sch ein 3D-Mod­ell er­stellt wer­den. „Selb­stver­ständlich hal­ten wir alle ge­set­zlichen Vor­gaben ein und in­for­mieren vor dem Start rel­e­vante Stellen wie Pol­izei, Ord­nungsamt oder die Ei­gen­tümer der zu über­flie­gen­den Grund­stücke. Unsere er­fahrene und her­vor­ra­gend aus­ge­bildete Pi­lotin weiß ge­nau, in welchen Bereichen der Flu­grobot­er einge­set­zt wer­den darf und was zu beacht­en ist.“ Als Mit­glied des Ver­ban­des UAV DACH e.V. ist jalas­ca zu­dem jed­erzeit über sämtliche En­twick­lun­gen in der Branche in­for­miert. So­wohl das Laser­s­can­n­ing als auch die Fo­to­gram­me­trie be­herrschen die Mo­ers­er in Per­fek­tion. Bei eini­gen Pro­jek­ten wer­den beide Ver­fahren kom­biniert. In die­sem Fall setzen die Ex­perten die Dat­en des In­door-Scans mit den Auße­nauf­nah­men zusam­men, so­dass der Kunde ein um­fassen­des Ergeb­nis er­hält. Dabei lie­gen die Vorteile ge­genüber tra­di­tionellen Messver­fahren auf der Hand: Die in­no­va­tive Tech­nik ist nicht nur sch­neller und präzis­er, sie lie­fert darüber hi­naus hochau­flösende Darstel­lun­gen, die nach vielen Jahren noch genutzt wer­den kön­nen. „Wir beschränken uns aber nicht da­rauf, Dat­en zu sam­meln, son­dern überneh­men auch die kom­plette Ausw­er­tung sowie die ex­trem kom­plexe Auf­bere­i­tung.“ Er­stellt wer­den beispiel­sweise 2D-Zeich­nun­gen, dig­i­tale 3D-Mod­elle oder Vi­su­al­isierun­gen wie Luft­bil­dauf­nah­men oder Kugel­bild­pano­ra­men, die Kun­den in Stau­nen versetzen; so­gar virtuelle Rundgänge machen die Mo­ers­er möglich. „Vom Ergeb­nis sind viele Auf­tragge­ber ge­flasht“, sagt der Chef stolz. „Aus die­sen Per­spek­tiv­en hat man sein Bauw­erk in der Regel noch nie ge­se­hen.“ Der Kunde er­hält metrische JPG- und PNG-Dateien, in de­nen er selbst an rel­e­van­ten Punk­ten messen oder mit de­nen er in sei­nen ei­ge­nen CAD-Sys­te­men weit­erar­beit­en kann. Insbe­son­dere die 3D-Mod­elle gewin­nen mit Blick auf In­dus­trie 4.0 zuneh­mend an Be­deu­tung. jalas­ca hat zu­dem die Meth­ode des Build­ing In­for­ma­tion Mod­elling (BIM) im­ple­men­tiert. Welche Pro­jektschritte vorgenom­men wer­den und wie die Ausw­er­tung der Dat­en am Ende ausse­hen soll, wird vorab im Rah­men ein­er aus­führ­lichen Be­r­a­tung mit dem Kun­den fest­gelegt.

Vielfältige Ein­satzbereiche

Experten für Hochgeschwindigkeits-Laserscanning und UAV-Fotogrammetrie
Ex­perten für Hochgesch­windigkeits-Laser­s­can­n­ing und UAV-Fo­to­gram­me­trie
Die Ein­satzbereiche sind be­son­ders vielfältig: Von der Vermes­sung von Kirchen, Talsper­ren, Wasser­w­erken, Klär- oder In­dus­triean­la­gen, Fördertür­men, Kanälen, En­ergiean­la­gen und Flugzeug­tur­bi­nen über Gelän­de­v­ermes­sun­gen, Vol­u­menbes­tim­mun­gen von Erd-, Koh­le- und Kok­shaufen bis hin zur Bauw­erksin­spek­tion, De­for­ma­tion­s­a­nal­y­sen von Si­los und der Bau­fortschritts­doku­men­ta­tion kon­nte das Team bere­its Pro­jekte ver­schie­den­ster Art um­setzen. „Wir sind für alle An­fra­gen of­fen und suchen auch selbst stetig nach neuen Betä­ti­gungs­feldern“, sagt Klaus Jaeger. Im Septem­ber wird jalas­ca ein weit­eres Büro in Ber­lin eröff­nen, das sich auf die Vermes­sung von Win­den­ergiean­la­gen spezial­isiert. Das Un­terneh­men ist außer­dem an einem Forschungspro­jekt der Hoch­schule Rhein-Waal beteiligt, das sich mit der En­twick­lung von Sen­sortech­nik für Flu­grobot­er beschäftigt. Von Am­a­teuren oder semipro­fes­sionellen An­bi­etern wollen sich die Mo­ers­er durch eine ho­he Qual­ität ab­heben. De­shalb wer­den sie noch in die­sem Jahr ein Qual­itäts­ma­n­age­ment­sys­tem ein­führen. „Uns­er Ziel ist es let­ztlich, unseren Kun­den ei­nen Mehr­w­ert zu bi­eten. Die­s­es Vorhaben wollen wir durch eine richtig gute Be­r­a­tung und eine auf ho­hem Niveau aus­ge­führte Di­en­stleis­tung in die Tat um­setzen.“

Kontakt

Kontaktdaten
jalasca GmbH
Franz-Haniel-Straße 16a · 47443 Moers
Telefon: 02841/8802-579 · Telefax: 02841/8802-556
info@jalasca.de · www.jalasca.de

Ausgabe 06/2017



WEITERE INHALTE

Neben Luftbildaufnahmen werden auch Kugelbildpanoramen erstellt
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