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Privat

Golf. Spielen. Erleben.

Sporttreiben in der malerischen Umgebung Heidhausens

Bild oben: Jochem Schumacher, Manager des Golfclubs Essen-Heidhausen
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Wir befin­d­en uns 202,54 Me­ter über Nor­mal­null. Nein, nicht auf dem RWE-Turm in Es­sen. Der ist nur 127 Me­ter hoch. Auch vom Lan­gen­berg­er Rund­funk- Sen­de­mast ist nicht die Rede. Der ist 301 Me­ter hoch. Ge­meint ist der höch­ste Punkt Es­sens am sech­sten Ab­sch­lag der Gol­fan­lage an der Preuten­bor­beck­s­traße in Es­sen-Hei­d­hausen, von dem allerd­ings die bei­den Wahrzeichen des Ruhrge­bi­ets gut zu se­hen sind.
„Bei gutem Wet­ter kön­nen wir so­gar das Fußball­s­ta­dion in Dort­mund se­hen“, sch­wärmt Jochem Schu­mach­er, holt aus und sch­lägt zu. Oder bess­er ge­sagt: ab. Denn der sym­pa­thische und adrett gek­lei­dete Herr ist selbst Golf­spiel­er. Und nicht nur das. Jochem Schu­mach­er ist der Ma­n­ag­er des Golf­clubs Es­sen-Hei­d­hausen e.V., eines Es­sen­er Golf­clubs, der allein auf­grund sein­er Lage zum an­grenzen­den Ber­gischen Land zu den schön­sten des Ruhrge­bi­etes ge­hört. Er führt uns stolz über die An­lage. „Eine Par­tie Golf im Es­sen­er Sü­den kommt ein­er Kur gleich, be­son­ders wenn eine traumhafte Fern­sicht, eine pro­fes­sionell gepflegte Gol­fan­lage und eine famil­iäre At­mo­sphäre für ein run­dum gutes Ge­fühl sor­gen.“ Die über 27 Löch­er ver­fü­gende und 80 Hek­tar große An­lage ist – nur ab­hängig vom Wet­ter – na­hezu an 365 Ta­gen im Jahr be­spiel­bar. Dafür sor­gen der Course­m­a­n­ag­er Ro­land Lier­mann und sein acht Mann starkes Team tagtäglich.

Auf­stieg in die 2. Li­ga

Jochem Schumacher, Manager des Golfclubs Essen-Heidhausen
Jochem Schu­mach­er, Ma­n­ag­er des Golf­clubs Es­sen-Hei­d­hausen

Warum die Platzpflege solch eine ho­he Pri­or­ität hat? Diese Frage wird von Jochem Schu­mach­er prompt beant­wortet: „Die Freude am Golf­s­port ste­ht und fällt mit einem guten Platzpflegezu­s­tand. Bei uns fin­d­en in der Sai­son min­destens drei Turniere pro Woche statt. Daneben richt­en wir Club­meis­ter­schaften, Li­ga-Spiele, auch große Spon­soren­turniere sowie zahl­reiche weitere Wett­spiele aus und es wer­den im­mer beste Spielbe­din­gun­gen er­wartet. Die­sem ho­hen An­spruch möcht­en wir gerecht wer­den.“ Zu­dem erk­lärt er: „Aber auch unsere weniger am Turnier­s­port in­teressierten Mit­glied­er möcht­en wir unbe­d­ingt zufrie­den­stellen. Dazu ge­hört auch, dass Wartezeit­en an den Ab­sch­lä­gen ver­mie­den wer­den und dank eines guten lo­gis­tischen Ma­n­age­ments auf Re­servierun­gen von Ab­sch­lagszeit­en ganz verzichtet wer­den kan­n“, und fügt sichtlich begeis­tert hinzu: „Uns­er Platz ist an­spruchsvoll und unsere Spiel­er sind es auch. Die Her­ren­club­mann­schaft hat jüngst den Auf­stieg in die 2. Bun­des­li­ga geschafft. Dass unsere net­ten Jungs zwischen 20 und 40 da oben mit­spielen, ist natür­lich für uns ein tolles Aushängeschild. Wir sind ein sportlich famil­iär­er Verein, bei dem jedes Mit­glied dem an­deren sei­nen Er­folg von ganzem Herzen gön­nt und wir haben an je­dem Spiel­t­ag mit­ge­fie­bert und uns rie­sig ge­freut.“

Mit über 90 noch ak­tiv

Empfangsbereich des Golfclubs Essen-Heidhausen
Emp­fangs­bereich des Golf­clubs Es­sen-Hei­d­hausen


Doch es sind nicht nur solche Ereig­nisse, die of­fen­bar für gute Stim­mung auf dem höch­sten Punkt Es­sens sor­gen. Es sind auch die vielen klei­nen Geschicht­en, die hi­er das Sporter­leb­nis zu et­was ganz Be­son­derem zu machen schei­nen. So z.B. die Geschichte der 80 Plus-Se­nioren, für die eine ei­gene Wett­spiel­rei­he durchge­führt wird und zu de­nen eines der äl­testen ak­tiv­en Mit­glied­er zählt, das im Al­ter von über 90 Jahren noch regelmäßig an je­dem Mor­gen ne­un Löch­er Golf zu spielen pflegt. Hi­er wird dann gerne eines der in großer An­zahl zur Ver­fü­gung ste­hen­den Elek­tro-Golf­carts genutzt, die mit der neuesten GPS-Tech­nik aus­ges­tat­tet sind. An tech­nischem Fortschritt fin­d­et man hi­er of­fen­bar Ge­fall­en. Be­merken­sw­ert ist auch die für die Mit­glied­er auf dem Park­platz befind­liche Lades­ta­tion für Elek­troau­tos – vom Pre­mi­um­part­n­er BMW Es­sen ge­sponsert. Zurück­k­om­mend zu den Golftech­niken und ange­sprochen auf sein ei­genes Hand­i­cap, ver­rät Jochem Schu­mach­er: „20 Jahre lang war ich ein­stel­lig, doch in mein­er im Jahre 2013 über­nomme­nen Ve­r­ant­wor­tung für den Verein schaffe ich es nicht mehr so oft wie früher, eine or­dentliche Par­tie zu spielen. Heute liege ich bei knapp Hand­i­cap -10.“

Großer Um­bau


Aktuell schauen der Club­ma­n­ag­er und die bei­den sym­pa­thischen Club­sekretärin­nen Han­nelore Düster­loh und Pe­tra Krausen­baum je­doch auf eine ganz an­dere Baustelle.
Denn das Club­haus ist durch den An­bau eines weit­eren Ge­bäude­flügels er­he­blich er­weit­ert wor­den und die Fertig­stel­lung befin­d­et sich in den let­zten Zü­gen. „Wir sind ger­ade erst in unsere neuen, sehr großzügig gesch­nit­te­nen und tages­licht­durch­f­luteten Ver­wal­tungs­räume einge­zo­gen. Hi­er und da muss noch ein wenig Hand an­gelegt wer­den, aber das Gröb­ste ist geschafft.“ Dass der neue Club­haus­flügel über­haupt erst durch eine sehr großzügige Spende des Ehren­mit­gliedes Al­ice Thor­mählen möglich ge­macht wurde, ist wied­er eine ganz an­dere Geschichte. „Um dem Mitei­nan­der der Mit­glied­er noch mehr Raum zu geben, war es der Spen­derin ein An­lie­gen, dass neben den neuen Ver­wal­tungs­räu­men auch ein weit­er­er an­sprechen­der Ge­sellschaft­s­raum für viele An­lässe und Ve­r­an­s­tal­tun­gen und auch für die Ju­gend ent­ste­ht. Und damit auch die äl­teren Mit­glied­er ihre sozialen Kon­takte unge­hin­dert pfle­gen kön­nen, wurde ihrem Wun­sch ent­sprechend das Club­haus durch den Ein­bau eines Fahrs­tuhls bar­ri­ere­frei ge­macht“, so Jochem Schu­mach­er.

Sch­nup­per­jahr und Sch­nup­perkurse


Das gute Mitei­nan­der wird in Hei­d­hausen sehr geschätzt. Man grüßt sich grund­sät­zlich fre­undlich und Golfin­teressierten zeigt man sich of­fen, um eventuell im­mer noch vorhan­dene Hemm­sch­wellen zum Be­such der Gol­fan­lage abzubauen. „Wir bi­eten ein Sch­nup­per­jahr mit in­k­ludierten Train­er­s­tun­den zum Ein­stieg an, aber auch Sch­nup­perkurse im 14-tägi­gen Rhyth­mus in den Mo­nat­en Mai bis Septem­ber, für Kin­der ab einem Al­ter von vi­er bis fünf Jahren außer­dem ein um­fan­greich­es Ju­gend­train­ing – und so er­möglichen wir, den Golf­s­port schon sehr früh ken­nen­zuler­nen.“ Aktuell sind rund 100 Kin­der in un­ter­schiedlichen Train­ings­grup­pen or­gan­isiert. Auch Kin­der, deren El­tern nicht Mit­glied im Golf­club Es­sen-Hei­d­hausen sind, kön­nen im Rah­men der Ta­l­ent­förderung Mit­glied wer­den.
„Den Zu­gang zum Golf­s­port zu er­leichtern“, so Jochem Schu­mach­er, „auch das ge­hört zu einem ge­mein­nützi­gen Verein wie unserem.“ Als solch­er wird der Golf­club näm­lich seit sein­er Grün­dung im Jahre 1970 ge­führt, im­mer durch ei­nen rein ehre­namtlich täti­gen Vor­s­tand, der derzeit mit Präsi­dentin Pe­tra Grube sieben Vor­s­tands­mit­glied­er um­fasst. „Ein Club mit Tra­di­tion al­so. Und gibt es denn im­mer noch diese strenge Etikette?“ Diese Frage beant­wortet der Ma­n­ag­er mit einem Sch­munzeln: „Der Golf­s­port ist deut­lich sportlich­er ge­wor­den und auch wied­er eine olympische Diszi­plin. Den­noch gel­ten hi­er nach wie vor gewisse Regeln für das gute Mitei­nan­der und Blue­jeans sind auch heute noch ein No-Go auf unseren Plätzen. Wir zele­bri­eren den Golf­s­port als das, was er ist: ein ge­sun­der Zeitvertreib in ge­sel­liger, ho­mo­gen­er Runde, ge­treu nach unserem Mot­to Golf. Spielen. Er­leben.“ Zeitvertreib ist ein gutes Stich­wort, sich beim Ma­n­ag­er nach dem mit dem Golf­s­port ver­bun­de­nen Zei­taufwand zu erkundi­gen.
Er­stk­las­sige Club­gas­tronomie
„Am Ende ein­er 18-Loch-Runde ist man zwar min­destens sechs Kilome­ter ge­laufen und hat wenig­stens drei bis vi­er Stun­den auf dem Platz ver­bracht, aber auch eine 9-Loch-Runde ist eine Al­ter­na­tive, die z.B. auf dem Schauins­land-Kurs in einein­halb bis zwei Stun­den gut zurück­zule­gen ist.“ Am Ende unser­er net­ten Plaud­erei emp­fiehlt Jochem Schu­mach­er noch die hau­sei­gene Club­gas­tronomie: „Gas­tronom Gerd Dim­sat und sein Team sind über Jahrzeh­nte schon bekan­nt für eine gleich­bleibend gute deutsche wie in­ter­na­tio­nale Küche und für alle Wün­sche of­fen. Allerd­ings ist in der bevorste­hen­den Gänsezeit eine rechtzeitige Vo­ran­mel­dung anger­at­en. Die Gänse von Che­fkoch Martin Beck­er sind so be­liebt, dass an vielen Ta­gen über Mo­nate im Vo­raus getätigte Re­servierun­gen vor­lie­gen und ei­nen Be­such bei uns zum Gänseessen sch­wierig machen.“ Und Schu­mach­er fügt scherzend hinzu: „Mon­tags ist übri­gens der Ruhe­tag der Gas­tronomie, da muss jed­er von uns nach dem Sport im­mer hungern.“ Abge­se­hen von die­sem Manko – hi­er Sport zu treiben kann min­destens ei­nen Ur­laub im Jahr ersetzen.“

„Auf Wied­erse­hen im Golf­club Es­sen-Hei­d­hausen“, so werde ich ver­ab­schiedet. Ganz bes­timmt!

Kontakt

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Ausgabe 08/2017



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