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Ehrliche Architektur aus dem Revier

Die Tor 5 Architekten vereinen in ihren Gebäuden Funktionalität, Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz. Spezialisiert sind die Bochumer auf Wohnimmobilien sowie auf Industrie- und Bürobauten.

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„Nicht zögern, ein­fach machen“, sagt Di­plom-In­ge­nieur Her­fried Langer in bester Ruhr­pott­mani­er und bringt damit die Philo­so­phie der Tor 5 Ar­chitek­ten kurz und knapp auf den Punkt. Von ar­chitek­tonischen Kon­ven­tio­nen lassen sich die Bochumer bei der Pla­nung von Ge­bäu­den nicht ein­schränken; um für Bauher­ren und Nutz­er ein­er Im­mo­bilie op­ti­male Ergeb­nisse zu er­reichen, schaut das Team auch über den Teller­rand hi­naus: „Wir suchen stets nach dif­ferenzierten Lö­sun­gen, die Funk­tio­n­al­ität, Wirtschaftlichkeit, Op­tik und En­ergie­ef­fizienz in Ein­k­lang brin­gen. Dafür muss man manch­mal Neues aus­pro­bieren und unbeschrit­tene Wege ge­hen“, fügt Di­plom-In­ge­nieur Markus Wüll­n­er hinzu. Diese Überzeu­gung brachte den bei­den Ar­chitek­ten schon früh die er­sten Er­folge ein: 1998 tat­en sich Langer und Wüll­n­er zusam­men, um an einem Wett­be­werb des Kul­tur­re­fer­ats der Stadt Gelsenkirchen teilzuneh­men. Ziel war es, alte In­dus­trie­baut­en auf dem Gelände der still­gelegten Zeche Con­soli­da­tion in ein Musikprobenzen­trum umzuwan­deln. „Im Ge­gen­satz zu den Wett­be­werbsvor­gaben haben wir den Be­ton­förder­turm der Zeche in uns­er Konzept ein­be­zo­gen und auf diese Weise die Ver­gan­gen­heit mit der Ge­gen­wart op­tisch vere­in­t“, erin­n­ert sich Markus Wüll­n­er. Mit ihr­er krea­tiv­en Idee belegten die bei­den den er­sten Platz und grün­de­ten in der Folge „Tor 5 Ar­chitek­ten“. Im Laufe der Jahre plante das Duo zahl­reiche Pro­jekte und häufte dabei ei­nen enor­men Er­fahrungsschatz an. Auf Be­s­tand­s­a­nal­y­sen, Gu­tacht­en und Mach­barkeitss­tu­di­en fol­gten er­ste Re­al­isierun­gen und weitere Er­st­platzierun­gen bei ver­schie­de­nen Wett­be­wer­ben. Von Woh­n­pro­jek­ten über Ei­gen­heime, Büro-, In­dus­trie- und Gewer­beim­mo­bilien bis hin zu Kul­tur­baut­en, Schulen oder Health-Care-Ge­bäu­den kon­nte Tor 5 bere­its die un­ter­schiedlich­sten Pro­jekte ver­wirk­lichen. De­ment­sprechend ist das Team kont­inuier­lich gewach­sen. Heute beschäfti­gen die bei­den Geschäfts­führ­er 30 Mi­tar­beit­er, darun­ter Ar­chitek­ten, Bauin­ge­nieure und Bauzeich­n­er. Darüber hi­naus kön­nen sie auf ein Net­zw­erk von freien Mi­tar­beit­ern zurück­greifen. „Uns­er Team beste­ht so­wohl aus jun­gen als auch aus er­fahre­nen Mi­tar­beit­ern, deren Know-how, Krea­tiv­ität und Er­fahrung eine per­fekte Sym­biose bil­den.“

Kosten ex­akt kalkulieren

Zu­dem ist es gelun­gen, ef­fiziente Team­struk­turen zu etablieren. „Da wir Spezial­is­ten für je­den Auf­gaben­bereich in unseren Rei­hen haben und so­wohl über eine ei­gene Ausschrei­bungs- als auch über eine ei­gene Bauüberwachungs­abteilung ver­fü­gen, kön­nen wir ein breites Leis­tungsspek­trum an­bi­eten. Pro­jekt­größen bis zu 13 Mil­lio­nen Eu­ro deck­en wir in­house ab“, so Langer. „Auf diese Weise haben wir im­mer das kom­plette Pro­jekt bis ins klein­ste De­tail im Blick und kön­nen Kosten ganz ex­akt kalkulieren, so­dass unsere Kun­den von vorn­herein ge­nau wis­sen, welche In­vesti­tion auf sie zukommt.“ Größere Pro­jektvol­u­men wer­den in der Regel in Zusam­me­nar­beit mit Gen­er­al­bau­un­terneh­men umge­set­zt. Das Ange­botsspek­trum reicht somit von der Be­r­a­tung über das En­tw­er­fen, Pla­nen und Überwachen von Bauleis­tun­gen bis hin zu Pro­jek­ten­twick­lun­gen, Kosten­ma­n­age­ment und En­ergie­ber­a­tung. „We­gen der großen Pro­jektvol­u­men und lan­gen Laufzeit­en, mit de­nen wir uns heute au­sei­nan­dersetzen, haben wir als mit­tel­ständisch­es Un­terneh­men außer­dem ei­nen sehr ho­hen An­spruch an das regelmäßige, fundierte Pro­jekt­con­trolling“, sagt Di­plom-Ökonom Ul­rich Fuchs, der als kaufmän­nisch­er Leit­er bei Tor 5 für die Bereiche Con­trolling, Rech­nungswe­sen und IT zuständig ist. „Da­rauf le­g­en wir großen Wert – so­wohl in­tern als auch dem Kun­den ge­genüber.“ Darüber hi­naus set­zt das Team auf neueste Tech­nik. Derzeit beschäfti­gen sich die Spezial­is­ten in­ten­siv mit Build­ing In­for­ma­tion Mod­el­ing (BIM). „Da wir bere­its seit vielen Jahren 3D-Vi­su­al­isierun­gen nutzen, stellt die Um­set­zung dies­er Meth­ode den näch­sten lo­gischen Schritt dar.“

Spezial­is­ten für Woh­nungs­bau

In den ver­gan­ge­nen zwei Jahrzeh­n­ten kon­nte sich das Team auf­grund zahl­reich­er ge­wonnen­er Wett­be­werbe insbe­son­dere im Bereich des Woh­nungs­baus ei­nen Na­men machen. Ein Sch­w­er­punkt liegt u.a. auf der Pla­nung von Mi­et­woh­nun­gen für kom­mu­nale Woh­nungs­baugenossen­schaften und pri­vate In­ve­s­toren. Aktuell sind alleine im Bereich Woh­nungs­bau cir­ca 450 Woh­nun­gen mit einem Pro­jektvol­u­men von über 50 Mil­lio­nen Eu­ro in der Pla­nungs- bzw. in der Bauphase. „Wir kon­n­ten viele Er­fahrun­gen sam­meln und sind de­shalb in der Lage, Fra­gen aus der Woh­nungswirtschaft bess­er zu beant­worten als viele Mit­be­wer­ber“, erk­lärt Langer. „So küm­mern wir uns beispiel­sweise auch um As­pekte wie Ver- und Ent­sor­gung, Verkehr­san­bin­dung, Stell­plätze, Bar­ri­ere­frei­heit und För­der­möglichkeit­en. Diese Punkte wer­den in der Pla­nung oft­mals nicht aus­reichend berück­sichtigt, sind in der Woh­nungswirtschaft aber ganz wichtig.“ Welche Be­deu­tung der Blick über den Teller­rand hat, be­wie­sen die Ar­chitek­ten eben­falls mit ihrem En­twurf für die kür­zlich fertiggestell­ten Strünked­er Höfe in Herne: „Ob­wohl an dies­er Stelle ei­gentlich ein stadt­typisch­er geschlossen­er Block­rand ent­ste­hen sollte, en­twick­el­ten wir ein Konzept, das die Be­bau­ung mit vi­er Einzel­baukör­pern vor­sah. Auf diese Weise kon­n­ten wir nicht nur die Straßen­front au­flock­ern, son­dern auch Woh­nun­gen schaf­fen, die über viel Licht ver­fü­gen. Zu­dem war es möglich, Pri­vat­gärten, Dachter­rassen und Log­gien in Süd- und Wes­t­aus­rich­tung zu re­al­isieren“, ver­rät Markus Wüll­n­er. Eine helle Ziegel­fas­sade trage zusät­zlich zur lufti­gen At­mo­sphäre bei. Der für das Pro­jekt aus­geschriebene Wett­be­werb schien zunächst ver­loren, doch die Bochumer set­zten sich für ihre Idee ein und verdeut­licht­en den ve­r­ant­wortlichen Per­so­n­en noch ein­mal die Be­deu­tung von Be­lich­tung und Frei­raum für das Wohl­befin­d­en der späteren Be­woh­n­er. Damit begeis­terten sie let­ztlich die auf­traggebende Woh­nungsgenossen­schaft. Ein zweites Stand­bein hat sich Tor 5 im Bereich der In­dus­trie- und Bürobaut­en aufge­baut. Das Team be­treut viele re­gio­nale mit­tel­ständische Be­triebe, die aus ihr­er Mi­e­tim­mo­bilie in ein ei­genes Ge­bäude zie­hen möcht­en. Dabei reicht das Leis­tungsspek­trum von der Grund­stücks­suche bis zur Sch­lüs­selüber­gabe. Aber auch Sanierun­gen von Be­s­tand­sim­mo­bilien ge­hören zu den Kernkom­pe­tenzen.

En­ergie­ef­fizienz im Fokus

Dipl.-Ing. Markus Wüllner
Di­pl.-Ing. Markus Wüll­n­er
Spezial­isiert sind die Ar­chitek­ten eben­falls auf Ef­fizien­zhauskonzepte, Pas­sivhaus- und En­ergie-Plus-Pro­jekte. „Schon bei unseren er­sten Aufträ­gen Ende der 1990er-Jahre haben wir ei­nen ökol­o­gischen An­spruch ver­fol­gt und uns in­ten­siv mit en­ergie­ef­fizien­ten Bauweisen sowie der dafür notwendi­gen Haustech­nik beschäftigt. Lüf­tungsan­la­gen mit Wärmerück­gewin­nung kon­n­ten wir beispiel­sweise bere­its vor 20 Jahren re­al­isieren“, so der Geschäfts­führ­er. Dies­er Weit­blick und das be­har­r­liche Fes­thal­ten an ökol­o­gischen Überzeu­gun­gen ver­schafft Tor 5 auf­grund des ange­sam­mel­ten Wis­sens heute ei­nen klaren Wett­be­werbsvorteil. Mittler­weile spielt En­ergie­ef­fizienz sch­ließlich auch auf­grund von ge­set­zlichen Vor­gaben eine wichtige Rolle bei der Pla­nung eines Haus­es. „Wir sind im­mer unseren ei­ge­nen Weg ge­gan­gen – nicht nur in Bezug auf die En­ergie­ef­fizien­z“, sagt Wüll­n­er. „Und wenn mal ein Feh­ler passiert, laufen wir übri­gens nicht weg, son­dern bleiben dran und ko­r­rigieren ih­n“, wirft Her­fried Langer ein. „Als Kin­der des Ruhrge­bi­ets sind wir mit dem An­spruch ange­treten, ehr­liche Ar­beit zu leis­ten. Das war von Be­ginn an uns­er Ziel“, be­to­nen die In­hab­er. Und ge­nau an die­sem Grund­satz hal­ten beide bis heute aus voll­ster Überzeu­gung fest.


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Ausgabe 08/2017



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