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Business

Der Maßanzug für jedes Produkt

Vielseitigkeit und Flexibilität unterscheidet Jelica Verpackungen als Spezialisten von den großen Volumenherstellern der Branche. Das Familienunternehmen setzt auf innovative Lösungen.

Bild oben: Sitz der Jelica Verpackungen GmbH in Castrop-Rauxel
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In einem Ver­pack­ung­sh­er­steller­markt, der stark von Kon­so­li­dierung gekennzeich­net ist, legt die Cas­trop-Raux­el­er Fir­ma Jel­i­ca Ver­pack­un­gen großen Wert auf ihre re­gio­nale Tra­di­tion und die Marktvorteile des per­sön­lichen Kun­denkon­takts, der sch­nellen Wege sowie ein­er flex­i­blen Auf­trags­ab­wick­lung. „Natür­lich kön­nen wir Pro­jekte der un­ter­schiedlichen Größenord­nun­gen re­al­isieren, von der Großpro­duk­tion mehr­er­er Mil­lio­nen Stan­dard­kar­tons für ei­nen Vol­u­me­nauf­trag bis hin zur exk­lu­siv­en Kleinserie für ein in­di­vi­du­elles Nischen­pro­duk­t“, sagt Zo­ran Jel­i­ca, „aber der Klei­nauf­trag en­thält im­mer die span­nen­dere Her­aus­forderung!“
Seit der Neus­truk­turierung 2009 leit­et Zo­ran Jel­i­ca den Fam­i­lien­be­trieb als geschäfts­führen­der Ge­sellschafter, und er ist kont­inuier­lich dabei, ihn strate­gisch zu po­si­tionieren sowie nach mod­ern­sten Kri­te­rien zu or­gan­isieren. Fir­men­grün­der war sein Vater Stipo Jel­i­ca. Der ar­beit­ete seit Ende der 70er-Jahre in einem großen Cas­trop-Raux­el­er Ver­pack­ungs­be­trieb und war je­mand, der auch für vermeintliche Ab­fall­pro­dukte wie Ver­sch­nitt­stücke noch krea­tiv nach Nutzungs­möglichkeit­en suchte. Sein Ar­beit­ge­ber war froh, mit dem bish­eri­gen Ab­fall noch Geld ver­di­e­nen zu kön­nen und Jel­i­ca machte den Neben­job bald zur Hauptbeschäf­ti­gung.

Höch­ste Hy­giene-Stan­dards

Sitz der Jelica Verpackungen GmbH in Castrop-Rauxel
Sitz der Jel­i­ca Ver­pack­un­gen GmbH in Cas­trop-Raux­el

1985 kaufte er ei­nen Teil des heuti­gen Fir­men­gelän­des mit ein­er vorhan­de­nen Pro­duk­tion­shalle und grün­dete Jel­i­ca Ver­pack­un­gen. Bald kam die Pro­duk­tion von Falt- und Aufricht­eschachteln hinzu und machte allmäh­lich die Auswei­tung der Flächen er­forder­lich. Zur Jahr­tausend­wende war die Ge­samtka­paz­ität von 5.000 Qua­drat­me­tern Pro­duk­tions- und Lager­fläche in zwei Hallen er­reicht, auf der Jel­i­ca heute mit rund 45 Mi­tar­beit­ern ei­nen Jahre­sum­satz von rund 8,5 Mil­lio­nen Eu­ro er­wirtschaftet. Hinzu kom­men quasi un­be­gren­zte Zwischen­lager-Ka­paz­itäten für die Fertig­pro­dukte bei kooperi­eren­den Spedi­tion­sun­terneh­men. Den Blick für krea­tive In­di­vi­d­u­al­lö­sun­gen hat Stipo Jel­i­ca an seine Kin­der weit­er­vererbt. Neben Zo­ran Jel­i­ca haben auch dessen Gesch­wis­ter Ivan­ka Bou­dali (Ver­trieb) und Martin Jel­i­ca (Tech­nische Lei­tung und In­s­tand­hal­tung) nicht nur als Mit­ge­sellschafter ei­nen ak­tiv­en An­teil am Un­terneh­menser­folg. Und mit Sohn Go­ran Jel­i­ca ste­ht die näch­ste Gen­er­a­tion bere­its in der in­ter­nen Aus­bil­dung. Im klas­sischen Nischengeschäft haben die Jel­i­cas ihre unbe­strit­tene Kernkom­pe­tenz festi­gen kön­nen. Hi­er sind kleine Au­fla­gen mit wech­sel­n­den For­mat­en, Be­druck­un­gen, Vere­delun­gen oder Kon­fek­tionierun­gen die Regel. „Insbe­son­dere für die Lebens­mit­telin­dus­trie sind wir ein kom­pe­ten­ter Part­n­er, denn uns­er kom­plet­ter Pro­duk­tion­sprozess wird derzeit da­rauf aus­gerichtet, den höch­sten Hy­giene-Stan­dards zu ent­sprechen, die von Ver­pack­un­gen heute ge­fordert wer­den“, sagt Zo­ran Jel­i­ca, der mit Nach­druck daran ar­beit­et, die laufende IFS-Zer­ti­fizierung bis zum Jahre­sende abzusch­ließen. We­gen ihr­er Spezial­isierung wird Jel­i­ca Ver­pack­un­gen da­her auch von vielen Vol­u­men­her­stellern als „ver­längerte Werk­bank“ genutzt. Sie kön­nen mit ihren großen Maschi­nen die In­di­vi­d­u­al­isierung viel­er Pro­dukte über­haupt nicht leis­ten, die bei Jel­i­ca das Tages­geschäft ist. Darum lie­fern sie halbfertige Kar­to­n­a­gen nach Cas­trop-Raux­el, um diese dort „ins Fin­ish“ zu geben. Be­son­dere Stanz­for­men, Zusatzbe­druck­un­gen oder Kaschierun­gen kom­men hi­er zum Ein­satz. Und mit der ge­nialen „Bl­itz­bo­den“-Kon­fek­tionierung bekom­men Ver­pack­un­gen hi­er erst ihren ei­gentlichen Mehr­w­ert. Zo­ran Jel­i­ca zeigt, mit wie vielen Hand­grif­f­en der Bo­den ein­er Stan­dard-Kar­to­n­age zusam­menge­fal­tet wer­den muss, bevor sie be­füllt wer­den kann: „Ein Kar­ton mit unserem Bl­itz­bo­den ist mit nur einem Hand­griff aufgerichtet, ste­ht sta­bil und kann di­rekt mit der Ware be­füllt wer­den“, de­mon­stri­ert der Ver­pack­ung­sun­terneh­mer. Man glaubt ihm die Lei­den­schaft so­fort, wenn er sagt: „Wir bren­nen für unsere Pro­duk­tideen und Ver­pack­ungs­lö­sun­gen.“

Viele Auswahlmöglichkeit­en

Vielfältige Konfektionierungsmöglichkeiten
Vielfältige Kon­fek­tionierungs­möglichkeit­en


Den zuneh­men­den Auf­trags­boom bei On­line-Versen­dern hat auch Jel­i­ca pos­i­tiv zu spüren bekom­men. „Ger­ade im sehr kurzfristig ge­tak­teten Ver­sandgeschäft sind Lö­sun­gen wie unsere Bl­itz­bo­den-Kar­tons ex­trem ge­fragt, denn trotz der Mehrkosten für das in­no­va­tive Pro­dukt sind die Eins­parun­gen an Zeit und Han­dling im­mens.“ Be­son­ders die Sai­songeschäfte zu Os­tern und vor Weih­nacht­en sor­gen auch bei Jel­i­ca für Auf­tragsspitzen. Mit ein­er ei­ge­nen Mar­ket­ing-, De­sign- und En­twick­lungs­abteilung sowie 13 Maschi­nen stellt das Un­terneh­men kom­plette, in­di­vi­d­u­al­isierte Verkaufs­dis­plays her, in Ko­op­er­a­tion mit Agen­turen, aber auch als Fullser­vice-Part­n­er für Krea­tion und Um­set­zung di­rekt mit dem Kun­den: „Unsere Problem­lö­sun­gen sind qual­i­ta­tiv hoch­w­ertige Ge­samt­pakete für Ver­pack­ungsideen und zu 99 Prozent wie in­di­vi­du­elle Maßanzüge für die Pro­dukte. Wir en­twick­eln sie ge­mein­sam mit unseren Kun­den, damit sie im Einzel­han­del so op­ti­mal wie möglich zur Wirkung kom­men und dort den best­möglichen Um­satz erzielen kön­nen.“ Flex­i­bel platzier­bar, sch­nell aufgestellt und op­tisch at­trak­tiv – diese Lö­sun­gen sind ein Haup­tar­tikel im Port­fo­lio von Jel­i­ca Ver­pack­un­gen. Dass Jel­i­ca nicht selbst auch Kar­ton-Her­steller ist, wie die großen Be­triebe der Branche, ist für die Cas­trop-Raux­el­er ein be­son­der­er strate­gisch­er Vorteil: „Sie wer­den nie­man­den fin­d­en, der so vielfältige Ma­te­rialauswahlmöglichkeit­en hat wie wir“, ver­weist Zo­ran Jel­i­ca auf ein bre­it ge­fächertes Lie­fer­an­ten­netz in Bel­gien, Frankreich sowie in ganz Deutsch­land. „So kön­nen wir ein ganzes Spek­trum der ver­schie­den­sten Ma­te­rial­stärken und Pro­duk­tei­gen­schaften bi­eten, was wir mit ein­er ei­ge­nen Pro­duk­tionss­traße nie ab­bil­den kön­n­ten.“ Hinzu kommt die große Frei­heit bei der Ges­tal­tung per Off­set-, Flexo- oder Dig­i­tal­druck aus einem Haus. Da in­di­vi­d­u­al­isierte Ver­pack­ungs­lö­sun­gen in der Kom­mu­nika­tion im­mer wichtiger wer­den, ist sich Zo­ran Jel­i­ca sich­er, neben zahl­reichen Agen­turen künftig noch mehr kleine und mit­tel­ständische Un­terneh­men des pro­duzieren­den Gewerbes zu sei­nen Kun­den zählen zu kön­nen. Neben den bere­its beschriebe­nen Verkaufsver­pack­un­gen und Dis­plays bi­eten sich hi­er auch gute Möglichkeit­en, mit Tran­s­port- und Maschi­nen­ver­pack­un­gen, Stei­gen oder Trays ins Geschäft zu kom­men.

En­ergie­ef­fizienz im Fokus

Geschäftsführer Zoran Jelica und Betriebsleiter Klaus-Dieter Zabel (v.l.)
Geschäfts­führ­er Zo­ran Jel­i­ca und Be­trieb­sleit­er Klaus-Di­eter Za­bel (v.l.)

Neben sein­er flam­men­den Lei­den­schaft für krea­tive Ver­pack­ungs­lö­sun­gen ist Zo­ran Jel­i­ca aber auch noch ein weit­er­er As­pekt seines Un­terneh­mer­tums be­son­ders wichtig. Er legt auf En­ergie­ef­fizienz und nach­haltiges Han­deln großen Wert. Alle Ge­bäude auf dem Fir­men­gelände wer­den seit eini­gen Jahren en­er­getisch saniert, um die En­ergiekosten drastisch zu senken. Wärme­tausch­er wur­den in­s­tal­liert, um die Hallen kom­plett mit Sonnenen­ergie zu heizen, Wand­flächen gedämmt und Isolier­fen­ster der neuesten Gen­er­a­tion einge­baut: „Allein im Heizölver­brauch kon­n­ten wir so bere­its mehr als die Hälfte der früheren Kosten eins­paren, und mit ein­er künftig ge­plan­ten Pho­to­vol­taikan­lage auf den Hal­lendäch­ern wer­den wir die nach­haltige Umwelt­fre­undlichkeit unseres Han­delns noch weit­er un­ter­streichen.“ Schon jet­zt set­zt Zo­ran Jel­i­ca bei sei­nen Fir­men­fahrzeu­gen auf Elek­tro­mo­bil­ität und hat vor dem Ge­bäude zwei Strom­lades­ta­tio­nen in­s­tal­lieren lassen. Und um dem Grün­dungsge­danken des Un­terneh­mens auch künftig treu zu bleiben, wird im in­ter­nen Wirtschaft­skreis­lauf auf die nach­haltige Ver­w­er­tung und das Re­cy­cling der Pro­duk­tions­abfälle weit­er­hin größten Wert gelegt.

Kontakt

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Jelica Verpackungen GmbH
Stahlbaustraße 4 · 44577 Castrop-Rauxel
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Ausgabe 06/2017



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