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Am Puls der Zeit

Stadthalle Mülheim: seit über 90 Jahren kultureller Mittelpunkt

Bild oben: Jenny Baran (Leiterin Projektmanagement), Inge Kammerichs (MST-Geschäftsführerin), Paul Otto (Facility Management), Marc Lenz (Technischer Leiter) (v.l.) (Foto: MST GmbH)
Neuen und großen Her­aus­forderun­gen hat sich die Stadthalle Mül­heim an der Ruhr, die 2016 ihren 90. Ge­burt­s­tag feierte, in den let­zten Jahren gestellt. Dem di­rekt an der Ruhr gele­ge­nen Kul­tur- und Kon­gresszen­trum gel­ingt es vortr­ef­flich, Tra­di­tion und Mod­erne mitei­nan­der zu verbin­den. Seit die Mül­heimer Stadt­mar­ket­ing und Touris­mus GmbH (MST) im Jahr 2002 den Be­trieb und die Un­ter­hal­tung der Stadthalle über­nom­men hat, sind Ef­fek­tiv­ität, tech­nische Auss­tat­tung, op­ti­male Ziel­grup­penori­en­tierung und Umwel­taspekte ver­stärkt in den Fokus gerückt. „Um den An­forderun­gen der Kun­den zu ent­sprechen, müssen Tech­nik, Ve­r­an­s­tal­tungs­ma­n­age­ment und Ver­mark­tung im­mer wied­er ak­tu­al­isiert wer­den – und das bei laufen­dem Be­trie­b“, er­läuterte Inge Kam­merichs, Geschäfts­führerin der MST GmbH, auf der Pressekon­ferenz am 15. Fe­bruar. Mul­ti­funk­tio­n­al­ität wird da­her großgeschrieben. „Eine Be­son­der­heit ist allerd­ings, dass sich seit dem Jahr 2004 der An­teil der Ve­r­an­s­tal­tun­gen aus dem Seg­ment Kul­tur zu­gun­sten des Seg­ments ex­tern­er Ve­r­an­s­tal­tun­gen, z.B. von Agen­turen und Gewerbe, ver­s­choben hat“, so Inge Kam­merichs. Während es 2004 noch 87 Kul­tur-Ve­r­an­s­tal­tun­gen gab, waren es 48 in 2016. Im gleichen Zei­traum er­höhte sich der An­teil der Ve­r­an­s­tal­tun­gen ex­tern­er Kun­den von 93 auf 154, mit de­nen die weg­fal­l­en­den Kul­tur-Events kom­pen­siert wer­den kon­n­ten. Mit ins­ge­samt 226 durchge­führten Ve­r­an­s­tal­tun­gen im ver­gan­ge­nen Jahr stellt die Stadthalle ei­nen be­deut­sa­men Wirtschafts­fak­tor für Mül­heim dar. Das Team um Pro­jekt­ma­n­age­ment-Lei­t­erin Jen­ny Baran punk­tet zu­dem bei zulet­zt 840 Raum­bele­gun­gen allein in 2016 mit einem kun­denin­di­vi­du­ellen Full-Ser­vice aus ein­er Hand. Häu­fig ver­langt eine einzige Ve­r­an­s­tal­tung gleich mehrere Raum­bele­gun­gen, was mit einem ho­hen Pla­nungs- und Konzep­tion­saufwand ein­herge­ht. Auszeich­nun­gen zur „Top-Event­lo­ca­tion“ und „Top-Ta­gungs­lo­ca­tion“ hon­ori­eren den er­fol­greichen Wan­del des denk­malgeschützten Ge­bäudes zur ange­sagten Ve­r­an­s­tal­tungsstätte. In den ver­gan­ge­nen zwei Jahren führte die MST zu­dem aufwendige bauliche Pro­jekte durch. So wurde 2014 die Ro­tunde saniert und 2016 er­fol­gte der Aus­tausch der fast 30 Jahre al­ten Kli­maan­la­gen durch en­ergie­ef­fiziente Mod­elle, wo­durch der Stromver­brauch stark re­duziert wer­den kon­nte. In den näch­sten zwei Jahren will die MST zu­dem auf LED-Licht um­stellen. Trotz ein­er Rei­he von In­vesti­tio­nen er­wirtschaftete die MST GmbH in 2016 ei­nen Um­satz von rund 1,24 Mil­lio­nen Eu­ro. Mit den re­al­isierten Maß­nah­men und un­ter Beach­tung der neuesten Trends der Ve­r­an­s­tal­tungswirtschaft ist das Kul­tur- und Kon­gresszen­trum bestens für die Zukunft aufgestellt.

Ausgabe 03/2017



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Jenny Baran (Leiterin Projektmanagement), Inge Kammerichs (MST-Geschäftsführerin), Paul Otto (Facility Management), Marc Lenz (Technischer Leiter) (v.l.) (Foto: MST GmbH)
Jenny Baran (Leiterin Projektmanagement), Inge Kammerichs (MST-Geschäftsführerin), Paul Otto (Facility Management), Marc Lenz (Technischer Leiter) (v.l.) (Foto: MST GmbH)