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Business

111 Jahre im Einsatz für Beton und Stahl

Massenberg ist spezialisiert auf Korrosionsschutz und Betoninstandsetzung. Kunden profitieren vor allem vom Know-how des engagierten Teams.

Bild oben: Haus der Geschichte in Bonn. Massenberg hat hier die Tiefgaragen instandgesetzt
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„Wir haben die besten Mi­tar­beit­er, die wir bekom­men kön­nen“, davon ist Hein­er Stahl überzeugt. „Da bei der Aus­führung unser­er kom­plex­en und oft­mals zeitkri­tischen Pro­jekte ein breit­er Er­fahrungsschatz, Know-how sowie hand­w­erk­lich­es Geschick un­ab­d­ing­bar sind, setzen wir alles daran, unsere Spezial­is­ten an das Un­terneh­men zu bin­den und ihre Fähigkeit­en stetig zu verbessern.“ Der Geschäfts­führ­er des Bau­di­en­stleis­ters Massen­berg ver­sucht de­shalb, für seine Mann­schaft die best­möglichen Ar­beitsbe­din­gun­gen zu schaf­fen – so­wohl durch den Ein­satz neuester Tech­nik als auch durch das Ver­mit­teln mod­ern­ster Ve­rar­bei­tungs­meth­o­d­en. In seinem en­gagierten Team sie­ht er sch­ließlich den Sch­lüs­sel zum Er­folg: Bere­its seit 111 Jahren zählen die Es­sen­er zu Deutsch­lands führen­dem Un­terneh­men im Bereich der Bauw­erksin­s­tand­set­zung. Die Kernkom­pe­tenzen lie­gen im Ko­r­ro­sionsschutz und in der Be­tonin­s­tand­set­zung. „Wir küm­mern uns um sämtliche Bauw­erke, die aus dem Werk­stoff Be­ton er­richtet wur­den“, sagt Stahl. Dazu ge­hören so­wohl Parkhäus­er und Tie­f­gara­gen als auch Brück­en, Fab­rikan­la­gen, Kühltürme, In­dus­tri­es­chorn­steine, Trink- und Ab­wasser­an­la­gen sowie un­terirdische Kanäle.

Stetige Weiter­bil­dung

Haus der Geschichte in Bonn. Massenberg hat hier die Tiefgaragen instandgesetzt
Haus der Geschichte in Bonn. Massen­berg hat hi­er die Tie­f­gara­gen in­s­tandge­set­zt

Erst kür­zlich feierte das Team ge­mein­sam mit Kun­den und Geschäfts­part­n­ern das Sch­nap­szahl-Ju­biläum. Den­noch richtet der Geschäfts­führ­er den Blick in die Zukunft: „Wer zu den Besten ge­hören will, muss ent­sprechen­des Know-how vor­weisen und sich im­mer wied­er an neue Gegeben­heit­en an­passen. Aus die­sem Grund in­vestieren wir in­ten­siv in die Aus- und Weiter­bil­dung unser­er Mi­tar­beit­er.“ Ge­grün­det wurde das Un­terneh­men bere­its im Jahr 1906 von Al­bert Massen­berg als Maler­fir­ma in Es­sen. Durch die Nähe zur Stah­lin­dus­trie im Ruhrge­bi­et spielte bald das The­ma Ko­r­ro­sionsschutz eine im­mer größere Rolle. 1950 über­nahm Gün­ter Massen­berg, Sohn des Fir­men­grün­ders, die Lei­tung der Fir­ma. Schon da­mals sanierten und beschichteten die Spezial­is­ten zahl­reiche Stahl­brück­en in ganz Deutsch­land. In den Sie­bziger­jahren en­twick­el­ten sich die Es­sen­er zu ge­fragten An­sprech­part­n­ern für die Durch­führung von In­s­tand­set­zun­gen an ho­hen Bauw­erken.
Weil in der Fam­i­lie kein Nach­fol­ger zur Ver­fü­gung stand, set­zte Gün­ter Massen­berg 1980 eine ex­terne Geschäfts­führung ein. Heute ver­fügt das Un­terneh­men über weitere Nied­er­las­sun­gen in Bürs­tadt sowie in Moritzburg und über die Tochter­fir­ma Knoop mit Sitz im Em­s­land. Ins­ge­samt beschäftigt Massen­berg knapp 300 Mi­tar­beit­er.

Struk­tur­wan­del vol­l­zo­gen

Heiner Stahl, Geschäftsführer der Massenberg GmbH
Hein­er Stahl, Geschäfts­führ­er der Massen­berg GmbH


Ähn­lich wie das Ruhrge­bi­et er­lebten auch die Be­ton-Ex­perten in den ver­gan­ge­nen Jahren ei­nen Struk­tur­wan­del: „Jahrzeh­n­te­lang haben wir sch­w­er­punkt­mäßig für die Kraftw­erksin­dus­trie gear­beit­et. Durch das Ende der Steinkoh­le-Ära und den ge­plan­ten Ato­m­ausstieg sind wir je­doch im­mer sel­ten­er in Kraftw­erken tätig; statt­dessen ar­beit­en wir ver­stärkt in Parkhäusern und Tie­f­gara­gen, die tech­nisch eben­so an­spruchsvoll sind wie Kühltürme.“ Ob­wohl Be­ton beständig und be­last­bar ist, be­darf der Baustoff Pflege und sub­s­tanz­er­hal­ten­der Maß­nah­men. „Die Bean­spruchung von Bauw­erken durch äußere Ein­flüsse wie mech­anische Be­las­tung, wit­terungsbe­d­ingte Ein­flüsse oder chemische Stoffe neh­men im­mer weit­er zu“, erk­lärt Stahl, der selbst bere­its seit 1998 bei Massen­berg tätig ist und 2003 in die Geschäfts­führung ein­stieg. „Tausalz schädigt in Parkhau­san­la­gen beispiel­sweise die Be­wehrung im Be­ton.“ Mithilfe von hoch­mod­er­nen Tech­nolo­gien gel­ingt es Massen­berg je­doch, Schä­den wie diese zu be­heben. Dabei deckt das Un­terneh­men alle Phasen des Be­tonin­s­tand­set­zungsprozess­es ab. Nach ein­er pro­fes­sionellen Un­ter­grund­vor­bere­i­tung mithilfe ver­schie­den­er Strahl­tech­niken tra­gen die Ex­perten geschädigte Bereiche ab, bevor min­er­alische und kun­st­stof­fvergütete Mör­tel von Hand einge­baut oder bei größeren Flächen ge­spritzt wer­den. Beim Ober­flächen­schutz set­zt Massen­berg sch­ließlich auf mod­ern­ste Ap­p­lika­tion­stech­nik. Let­z­tendlich gilt: Je früher man an­fängt, das Bauw­erk zu schützen, des­to gün­stiger wird es für den Be­sitz­er. „Wenn der Be­ton geschädigt ist und ko­r­ro­sions­fördernde Stoffe durch Risse oder Poren ein­drin­gen, kommt es dazu, dass sich die Stah­lar­mierung punktuell au­flöst.“ In die­sem Fall ist eine Sanierung in der Regel mit einem mas­siv­en Aufwand ver­bun­den: Bei den üblichen In­s­tand­set­zungsver­fahren ist es notwendig, den Be­ton großflächig abzu­tra­gen, so­dass Bauw­erke zu­min­d­est teil­weise ges­per­rt wer­den müssen. „Um das zu ver­hin­dern, nutzen wir den kathodischen Ko­r­ro­sionsschutz – kurz KKS –, der die Sanierung im laufen­d­en Be­trieb er­möglicht.“ Darüber hi­naus könne das Ver­fahren, das auf elek­tro­chemischen Reak­tio­nen basiert, die Ent­ste­hung von Ko­r­ro­sion dauer­haft stop­pen. „Über ein An­o­den­sys­tem wird Strom über die zu schützende Fläche verteilt, so­dass der Zu­s­tand des Eisens quasi einge­froren wird.“ Sind Be­ton und Stahl geret­tet, überneh­men die Es­sen­er auf Wun­sch übri­gens auch Malerar­beit­en.

In­no­va­tive Ver­fahren er­forschen

Fassade eines Gebäudes auf dem Bio Campus Cologne in Köln
Fas­sade eines Ge­bäudes auf dem Bio Cam­pus Cologne in Köln

„Uns­er Ziel ist es im­mer, qual­i­ta­tiv hoch­w­ertige Ar­beit zu leis­ten. Dafür benöti­gen wir die besten Ma­te­rialien und in­no­va­tive Ver­fahren.“ Massen­berg un­ter­stützt de­shalb di­verse Forschungspro­jekte. Zusam­men mit der RWTH Aachen en­twick­elte das Un­terneh­men beispiel­sweise ei­nen säurebeständi­gen Epoxid­harz-Spritzmör­tel für den Ein­satz in bege­h­baren Ab­wasserkanälen. Derzeit ist Massen­berg auch am Ver­bund­forschungspro­jekt „Smart-Deck“ beteiligt: Es han­delt sich dabei um ein mul­ti­funk­tio­nales Schutz- und Ver­stärkungssys­tem für Brück­en­bauw­erke aus tex­til­er Car­bon­be­wehrung, das ein Echtzeit-Mon­i­tor­ing der Ab­dich­tung er­möglicht und die Brück­en­fahr­bahn ver­stärkt. Oh­ne­hin zählt die In­s­tand­set­zung von Brück­en heute zu den Sch­w­er­punk­ten des Un­terneh­mens. Massen­berg war u.a. an der Sanierung der ba­den-würt­tem­ber­gischen Kocher­tal­brücke, der höch­sten Tal­brücke Deutsch­lands beteiligt; das Pro­jekt, das von Gen­er­alun­terneh­mer Leon­hard Weiss durchge­führt wurde, er­hielt den „Deutschen Brück­en­baupreis 2016“. „Wenn es um in­no­va­tive Ver­fahren ge­ht, wollen wir im­mer die Nase vorn haben und ak­tiv mit­ges­tal­ten.“ Aus die­sem Grund sind die Es­sen­er auch Mit­glied in der Ge­mein­schaft für Überwachung im Bauwe­sen (GÜB) sowie im Bun­desver­band Ko­r­ro­sionsschutz. Für den ho­hen Qual­itäts­s­tan­dard sor­gen aber insbe­son­dere die Mi­tar­beit­er. Massen­berg legt da­her großen Wert da­rauf, ih­nen Wertschätzung ent­ge­gen­zubrin­gen: „Für eine pos­i­tive Un­terneh­men­skul­tur sor­gen faire Bezah­lung, eine be­trie­bliche Al­tersvor­sorge und ein sicheres Ar­beit­sum­feld.“ Sch­ließlich ver­fügt das Un­terneh­men neben einem nach ISO 9001 zer­ti­fizierten Qual­itäts­ma­n­age­ment­sys­tem auch über ein nach SCC (Sicher­heits Cer­ti­fikat Con­trak­toren) zer­ti­fiziertes Ar­beitsschutz­ma­n­age­ment­sys­tem. Mit Blick auf Ar­beits- und Umweltschutznor­men – die bei sämtlichen Ar­beits­abläufen einge­hal­ten wer­den – set­zt Massen­berg übri­gens auf eine mod­erne Aus­rüs­tung. Diese um­fasst u.a. leis­tungss­tarke Kom­pres­soren, mo­bile und sta­tionäre Strah­lan­la­gen sowie Hoch­druck­wasser­s­trahl­geräte. „Das ganze Team gibt sich große Mühe, auf die Wün­sche und Bedürfnisse unser­er Kun­den einzuge­hen, und ver­sucht stets, ein ver­läss­lich­er Part­n­er zu sein, der die vorgegebe­nen Ter­mine ein­hält“, so Hein­er Stahl. „Wir wollen nicht als Bil­ligheimer durchs Land zie­hen, son­dern auf unserem Ge­bi­et die Besten sein.“

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Ausgabe 04/2017



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Pylon der Fleher Brücke in Düsseldorf
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